
Internationales Kompetenzzentrum für Berufsbildungsforschung der Universität Paderborn
Aktuell: Im Rahmen des dritten InLab-Forums präsentiert sich das Projekt erstmals der interessierten Öffentlichkeit: Hier können bereits erste Befunde der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt werden. Ausgewiesene Expertinnen
und Experten aus den Bereichen "Individuelle Förderung" und "Übergangssystem" bereichern die Veranstaltung durch interessante Vorträge: Unter anderem konnten Frau Dr. Bernadette Dilger (Universität zu Köln) sowie Frau Prof. Dr. Ruth Enggruber (Fachhochschule Düsseldorf) für die Tagung gewonnen werden. Daneben bieten verschiedene Austauschformate eine Plattform für Diskussionen und Anregungen. Neben den Vertretern der elf aktiv am Projekt InLab beteiligten Berufskollegs werden über die Landesgrenzen von NRW hinaus zahlreiche Gäste u. a. aus Schulen, Ministerien und Weiterbildungseinrichtungen erwartet. Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsprogramm entnehmen Sie bitte den PROGRAMMHINWEISEN AUF DER INLAB-WEBSITE.
Ansprechpartner der wissenschaftlichen Begleitung sind Prof. Dr. H.-Hugo Kremer und Prof. Dr. Marc Beutner.
Jetzt online:
Das cevet hat unter der Leitung des cevet-Sprechers Prof. Dr. H.-Hugo Kremer die Arbeit in dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt TANDEM
aufgenommen. Das Projekt bündelt Justizvollzugsanstalten (JVA) und Berufskollegs in vier regionalen Tandems mit dem Ziel, Jungtäter (21- bis 26-jährige Inhaftierte) in ihrer Ausbildungsfähigkeit, Berufsorientierung und Beschäftigungsfähigkeit zu stützen und zu einer selbstverantwortlichen sowie gewaltfreien Lebensführung zu befähigen. Das Projekt TANDEM ist im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ verortet und mit einem Gesamtvolumen von 1 Million Euro ausgestattet, wovon in das Paderborner cevet rund 290.000 Euro fließen.
Weitere Projektinformationen, Ansprechpartner usw. erhalten Sie auf dieser Website oder über die Pressemitteilung.
Ab sofort verfügbar ist eine Publikation über das Paderborner cevet, verfasst vom cevet-Sprecher Prof. H.-Hugo Kremer, den cevet-Mitgliedern Prof. Dr. Marc Beutner und Prof. Dr. Peter F. E. Sloane sowie cevet-Geschäftsführer Dipl.-Hdl. Marcel Gebbe. Der Beitrag gliedert sich wie folgt:
1. Das cevet und die Bedeutung von InterdisziplinaritätBeutner, M.; Gebbe, M.; Kremer, H.-H.; Sloane, P. F. E. (2009): Das Paderborner cevet. Professional Learning and Career Development
am interdisziplinären Kompetenzzentrum für Berufsbildungsforschung in Europa. In: Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik. 24. Jg., Heft 46, Köln 2009, S. 51-62.
Erste Informationen aus dem Projekt InLab stehen mit dem neuen InfoLab zum Download bereit. Neben einer Grundlegung zu wesentlichen Problembereichen und Zielen werden Aufbau und Ablauf des Projektvorhabens dargestellt. Dabei wird insbesondere auf die drei Arbeitsbereiche eingegangen, die sich schwerpunktmäßig mit dem Übergang von Schule zu Berufskolleg, Praxisphasen als Erfahrungs- und Entwicklungsraum sowie dem Übergang in Berufsausbildung und Arbeit beschäftigen. Prototypische Entwicklungsvorhaben in diesen Arbeitsbereichen sind beispielsweise eine Förder- und Entwicklungsplanung, ein Blended-Mentoring-Programm sowie eine Kompetenzbilanzierung zur Berufsorientierung.
Das cevet konnte sein internationales Netzwerk qualitativ stärken, indem das ARQA-VET als offizieller Kooperationspartner gewonnen werden konnte.
ARQA-VET, die „Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung“ mit Sitz in Wien versteht sich als Anlaufstelle und Serviceeinrichtung für alle Fragen zum Thema Qualität in der Berufsbildung. Die Kooperationsvereinbarung wurde zwischen dem Leiter von ARQA-VET, Dr. Franz Gramlinger, und dem cevet-Sprecher, Prof. Dr. H.-Hugo Kremer, geschlossen. Gemeinsam sollen Fragen zu Qualitätsstandards erforscht und vor allem auch Wege aufgezeigt werden, diese umzusetzen, um den bevorstehenden Herausforderungen in Europa gerecht werden zu können. Auch cevet-Mitglied Prof. Dr. Martin Schneider und cevet-Geschäftsführer Dipl.-Hdl. Marcel Gebbe freuen sich über den neuen Partner.
Marcel Gebbe.Detaillierte Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.
Dipl.-Hdl. Marcel Gebbe hat am 3.11.2008 im Frankfurter BTZ der Handwerkskammer Rhein-Main einen Vortrag zu Gelingensfaktoren von Qualifizierungsnetzwerken und notwendigen Aktivitäten zur Verstetigung des Netzwerkes gehalten. Vorausgegangen ist eine empirische Untersuchung von Prof. Dr. H.-Hugo Kremer, Andrea Ammelung-Hildebrand und Herrn Gebbe, die zahlreiche Unternehmen und Schulen in Hessen berücksichtigt. (vgl. Pressemitteilung)
Daneben ist ein Publikation im Rahmen des Projektes MEQ veröffentlicht worden:
Kremer, H.-Hugo; Gebbe, Marcel; Ammelung-Hildebrand, Andrea (2008): Gelingensfaktoren von Kooperationsgruppen im Metall- und Elektro-Qualifizierungsnetzwerk. S. 29-54. In: MEQ (Hrsg.): Zeitgemäß ausbilden – sich gemeinsam qualifizieren – Ausbildung dauerhaft verbessern. Erfahrungen und Anregungen des M+E Qualifizierungsnetzwerks zur Lernortkooperation. ONLINE
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